unterlassene Zinsanpassung bei variablen Zinsen

Ombudsmannverfahren mit der UniCredit Bank AG wegen unterlassener Zinsanpassung bei variablen Zinsen

Der Ombudsmann der privaten Banken hat sich mit einer Beschwerde zu befassen, die bei einem Immobilienkredit mit variabler Verzinsung eingericht wurde. Die Zinsanpassungen sollen nicht vertragsgemäß umgesetzt worden seinen.

Die HypoVereinsbank, als ein Meber of UniCredit, hat in einem Schreiben eingeräumt, dass die HypoVereinsbank es bedauer-licherweise Anfang des Jahres 2009 versäumt hat, eine Senkung des Referenzzinssatzes rechtzeitig an den Bankkunden weiterzugeben.

Die HypoVereinsbank hat dieses Versäumnis zum Anlaß genommen, für die Laufzeit des Darlehensvertrages über dann aktuell 103.800,31 Euro seit dem 1.3.2007 eine Neuabrechnung des Tilgungsplanes vorzunehmen. Die HypoVereinsbank hat dann gegenüber dem Ombudsman eingeräumt, dass dem Kreditkunden über die Laufzeit 1.3.2007 bis 1.10.2015 genau 396,41 Euro zu viel an Zinsen belastet wurde. Die HypoVereinsbank hat dann einen Vergleichsangebot über 500 Euro und eine Konditionen-anpassung des Zinssatzes von 2,80 auf 2,72 % vorzunehmen. 

Im Verfahren vor dem Ombudsmannverfahren hat die HypoVereinsbank bestritten, dass sie es versäumt hat die Senkung des Referenzzinssatzes rechtzeitig an den Bankkunden weiterzugeben.

Das Schreiben der HypoVereinsbank gibt jetzt natürlich für andere Immobilienkreditkunden Anlaß die Abrechnung auf versäumte Zinsanpassungen zu überprüfen. 

Hier war nun ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht betroffen, der sich zu helfen weiss. Für viele Bankkunden mit variablen Zinsverträgen ist es bedeutend schwerer, weil schon die Beschaffung des Referenzzinssatzes schwierig ist. Kreditkunden sollten deshalb bei variablen Zinssätzen in Kreditverträgen eine Überprüfung durch einen Fachanwalt oder Kreditsachverständigen vornehmen!